Missionsleben I: Alter Krieg aber neue Feinde.

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  • Planet Betazed - Hauptstadt Rixx. Außenteam


    Steven hatte noch nicht viel Zeit gehabt, sich auf seine neue Rolle vorzubereiten, allerdings spielte ihm seine lange Erfahrung als zweiter Offizier da ein wenig in die Karten, Gott sei dank. Sie hatten sich alle so gut es ging auf den nun folgenden Einsatz vorbereitet und doch fühlte es sich immer noch grotesk an, mehr als bei anderen Einsätzen dieser Art, da es sich hier auch um seine Heimat handelte. Er begab sich dann zum Transporterraum, wo bereits ein Teil des Außenteams wartete und ihn beim reinkommen grüßte. Er grüßte natürlich zurück und überprüfte noch einmal seine Ausrüstung.


    Seine Arztseite sträubte sich ein wenig gegen die notwendige Gewalt die sie einsetzen mussten und als Betazoide war er sowieso, eher pazifistisch eingestellt. Allerdings hatte er nie vergessen, das er ebenso ein Offizier der Sternenflotte ist, wo dies manchmal nötig war und zum Job dazugehörte. Nachdem alle anwesend waren, wurde der Trupp auch schon hinunter gebeamt. Das erste was Steven auffiel, waren die Schusswechsel die nah und fern zu hören waren. Dann flog eine Jägerstaffel über ihre Köpfe hinweg, was ihm ein wirklich unwirkliches Gefühl in der Magengegend bescherte.


    So hatte er seinen Heimatplaneten noch nie gesehen, die Belagerung damals kannte er nur aus Geschichten. Dieser Anblick erweckte Traurigkeit und Zorn in ihm, von dem er sich nicht leiten lassen durfte. Als Hannibal das Wort ergriff, hörte er seinen Ausführungen zu und nickte ab und zu. „Die Fleetcaptain weiß genau wie es hier läuft, da sollten wir unbedingt auf ihre Tipps und Hinweise hören und diese auch beherzigen.“


    Danach setzte Hannibal seine Ansprache fort und teilte ihnen ihre Ziele mit. Die Entscheidung T‘Vana mit der Leitung der zweiten Gruppe zu betrauen, konnte er nur voll und ganz unterstützen, denn sie war defintiv die qualifizierteste Person dafür. Steven nickte T‘Vana kurz zu: „Das sehe ich auch so, es ist die logischte Wahl für diese Aufgabe.“ Er wartete noch die Reaktion der anderen ab und nickte leicht, als Hannibal das Zeichen zum Aufbruch gab.


    „Dann wünschen ich uns allen viel Erfolg und hoffe das wir den Auftrag schnell und effizient, ohne zu große Verluste erledigen können.“ Er war froh das die Sternenflotte endlich eine solche Operation genehmigt hatte und er ein Teil davon sein konnte. Er dachte sich, das Jaesa ebenso froh war und wahrscheinlich auch ein paar gemischte Gefühle zu dieser Situation gerade hatte. Dann setzte sich die Gruppe in Bewegung und steuerte ihr Ziel an.

  • Betazed, Luftraum über der DZ des Außenteams


    Es war bereits Mikotos dritter Einsatz an diesem Tag, doch die Mühen hatten sich ausgezahlt. Die Japanerin hatte mit ihrer Staffel weite Teile der cardassianischen Bodenverteidigung neutralisiert und so den Außenteams der Flotte Korridore für ihre Operationen eröffnet.

    Vor wenigen Minuten erst hatte sie ihre Maschine betanken und aufmunitionieren lassen und nun befand sie sich wieder mit halsbrecherischem Tempo im Anflug auf weitere feindliche Stellungen.

    "Spectre 1 an Spectre-Staffel, Formation auflösen und umgruppieren. Snake, Sputnik, Widowmaker, ihr geht direkt auf eure Primärziele. Stingray, Firebird, ihr folgt Pappy und mir bis Checkpoint A-07 und dreht dann auf Sekundärziel Alpha 1 und 2 ab."

    Alle Staffelmitglieder bestätigten Mikotos Befehle mit einem knappen "Roger." dann teilte sich die Staffel in ihre Schwärme und Rotten auf und flog direkt auf ihre Ziele zu.
    "Ok Pappy, halt die Augen auf. Diese improvisierten Fla-Stellungen sind nicht zu unterschätzen...ahh da hab ich schon welche, auf Komma null drei, ich geh runter."

    Kaum hatte sie das gesagt, ließ Mikoto ihre Maschine steil nach unten abfallen. Sekunden später erhielt sie schon die ersten Alarmmeldungen über sich näherndes Abwehrfeuer. Mikoto ließ ihre Maschine abwechselnd von links nach rechts kippen um so dem Abwehrfeuer auszuweichen ohne ihr eigenes Tempo dabei zu verringern. Die Cardassianer taten alles, um Mikoto vom Himmel zu holen, doch es gelang ihnen nicht. Sie achteten auch nicht darauf, dass sich Mikotos Wingman etwa 100 Fuß über ihr befand und nach und nach die Abwehrstellungen ausschaltete, während Mikoto ihr Feuer auf sich zog und sie so ablenkte. Schließlich war ihr Ziel, eine schwer gesicherte Bodendefensivstellung, in Reichweite. Sie brachte ihre Maschine wieder in die Horizontale und schaltete die Zielerfassung für die Mikrotorpedos auf.

    "Feuer!"

    Ein kurzer Ruck ging durch Mikotos Jäger, dann flogen zwei blau leuchtende Geschosse auf die Stellung zu und verwandelten sie einen Augenblick später in ein flammnedes Inferno.

    "Ziel zerstört. Wiederhole, Ziel zerstört." knackte Pappys Stimme durch den Funk. "Lass uns von hier verschwinden, Railgun."

    ###Das musst du mir nicht zweimal sagen### dachte Mikoto sich und zog die Maschine wieder soweit hoch, dass sie mit ihrem Wingman Fühlung aufnehmen konnte.

    "Spectre 1 an Spectre-Staffel. Mission erfüllt, Rückkehr zur Basis." befahl sie knapp, nachdem der Rest der Staffel ihr bestätigt hatte, dass auch diese ihre Angriffsziele erreicht und zerstört hatten. Sie nahmen wieder ihre Formation ein und überflogen in gleichen Moment die Stelle, an der sich das Außenteam der Roddenberry gerade materialisierte.

    Lieutenant Junior Grade Mikoto Misaka

    Staffelführer Spectre-Staffel

    U.S.S. Roddenberry NCC-84245


    Looking! The blitz loop this planet to search way. Only my RAILGUN can shoot it.

    • Offizieller Beitrag

    Planet Betazed - Hauptstadt Rixx Haus von Jarot. Außenteam


    Das Außenteam kam am Haus von Jarot an und konnten sehen das nur ein Wachposten vor dem Haupteingang stand. Dies spielte in die Karten von Hannibal, da er versuchen wollte, so viele von den Cardassianer gefangen zu nehmen und vor einen Gericht zu stellen. Han wies einen Sicherheitsoffizier an den Soldaten zu betäuben.

    Dieser nickte und schlich sich langsam von der Seite an, als der Cardassianer sich zu einem Geräusch umdrehte, schoss der Offizier und der Cardassianer viel zum Boden. Zusammen mit einen weiteren Sicherheitsoffizier, zogen Sie ihn beiseite und banden ihn fest und beide blieben vor Ort um auf diesen Aufzupassen.



    Das restliche Team ging nun die Treppe zum Hauptsitz hoch und waren überrascht das Sie keinen weiteren Widerstand vor sich fanden. "Anscheinen ist es wichtiger die Mitglieder der verschiedenen Häuser im Auge zu behalten, als dass Haus richtig abzusichern. Ein Punkt für uns." Sprach der Captain zu seine Crew. Nun führte Hannibal und Steven alle anwesenden zur Bibliothek der Jarots. Vor der Bibliothek standen noch mal 2 Cardassianer und diese wurden ebenfalls schnell betäubt und festgebunden. Sie wurden in eine Ecke in der Bibliothek gelegt wo man Sie im Auge behalten konnte.



    Nun aktivierte der Captain den Code den man Ihm gegeben hatte und man hörte wie das Haus sich von innen heraus verriegelte. Keiner konnte mehr rein aber es konnte auch keiner mehr raus aus dem Haus. "Also gut meine Damen und Herren, Sie Wissen alle was Sie zu tun haben. Ich wünsche allen viel Erfolg." Han nahm seine Waffe wieder zur Hand und machte sich mit seinem Team auf, die Mitglieder der verschiedenen Häuser aus der Gefangenschaft der Cardassianer befreien zu wollen.

  • Betazed - Hauptstadt Rixx. Außenteam


    Als das Außenteam sich auf Betazed materialisierte registrierte T'Vana zunächst den ohrenbetäubenden Lärm, der zum einem von einzelnen Gefechten in ihrer Nähe ausging und um anderen von den Jagdstaffeln, die unentwegt über ihre Köpfe hinwegflogen und zahlreiche Ziele angriffen. Die Halb-Vulkanieren blickte kurz nach oben, als eine Jagdstaffel über das Außenteam flog, widmete aber umgehend ihre Aufmerksamkeit wieder ihrem kommandierendem Offizier, als dieser die Taktik für die bevorstehende Operation vorgab.

    T'Vana sollte also Gruppe Beta anführen, das Labor von Lexa Jarot finden und die dort laufenden Experimente sichern. Sie nahm diese Aufgabe mit leicht hochgezogener Augenbraue zur Kenntnis und nickte Hannibal leicht zu.

    Hätte sie ein Ego, dem man hätte schmeicheln können, würde sie sich durch Hannibals Entscheidung, einem Greenhorn die Führung einer Gruppe mitten in einem Gefecht zu übertragen sicherlich beflügelt fühlen. Doch so neigte sie lediglich den Kopf ein wenig zur Seite und fragte sich, woher ihr Captain diese Selbstsicherheit nahm. Zudem hielt sie es für keine gute Idee, dass der Captain und sein XO zusammen in einer Gruppe unterwegs waren und die Absicht hatten auf eigene Faust Geiseln zu befreien. Ein kurzer Blick in die Runde machte ihr jedoch schnell klar, dass sie mit dieser Meinung wohl alleine stand. Wie alle anderen nahm auch sie ihren Phaser zur Hand und überprüfte noch einmal, dass dieser auf maximale Betäubung eingestellt war.

    Schließlich gab Hannibal das Signal zum Aufbruch, von seinem Enthusiasmus konnte sich T'Vana jedoch nicht anstecken lassen, selbst wenn sie gewollt hätte. Zu surreal wirkte diese ganze Situation noch auf sie, noch immer verstand ihre menschliche Seite nicht, was zum Teufel sie hier eigentlich verloren hatte.

    ###Sicherlich nicht der geeignetste Ort für eine Wissenschaftlerin### dachte sie sich. ###Aber ich habe immerhin eine Aufgabe zu erledigen###

    Während sich das Außenteam dem Wohnsitz der Jarots näherte, machte sich T'Vana bereits Gedanken darüber, was sie wohl im Labor erwarten würde. Von experimentellen Impfstoffen war die Rede, also wahrscheinlich hochempfindliche Substanzen, die sicher in die medizinischen Labore der Roddenberry verbracht werden mussten. Ganz zu schweigen von den Unmengen an Daten, die gesichert und weggeschafft werden mussten. Keine Aufgabe, die man so eben im Vorbeigehen erledigte. Und ganz nebenbei war sie auch noch dafür verantwortlich, dass niemand aus ihrer Gruppe Mist baute und dass alle wieder heil nach Hause kamen.

    Schließlich erreichten sie das Anwesen und nach einigen Schusswechseln stand das Außenteam in der Bibliothek, wo Hannibal den Zugangscode eintippte und damit sowohl das Anwesen in eine Festung verwandelte als auch den Geheimgang zu den Laboren freigab.

    T'Vana seufzte leise. Wenn das Gebäude hermetisch abgeriegelt war, konnte sie die Materialien aus dem Labor auch nicht auf die Roddenberry beamen lassen, sie musste sich also etwas anderes einfallen lassen.

    Während Hannibal und der Rest seines Teams sich auf den Weg machte um die Geiseln zu befreien sah T'vana ihnen noch solange hinterher, bis sie endgültig verschwunden waren. Sie sah kurz jeden aus ihrem eigenen team an und nickte knapp.

    "In Ordnung. Wir haben eine Aufgabe zu erfüllen. Folgen Sie mir, aber seien Sie Wachsam. wir wissen nicht, ob die Cardassianer das Labor schon vor uns gefunden haben. Wir sollten Schusswechsel so gut es geht vermeiden, vor allem wenn wir die Labore erreichen."

    Demonstrativ steckte T'Vana ihren Phaser weg und nahm stattdessen ihren Tricorder zur Hand. Sofern das überhaupt möglich war war es besser, die Cardassianer rechtzeitig aufzuspüren und ihnen aus dem Weg zu gehen. Das schlimmste was ihnen passieren konnte, war eine handfeste Schießerei mitten im Labor.

    T'Vana modifizierte ihren Tricorder so, dass er verstärkt cardassianische Biosignaturen wahrnehmen konnte, dann betrat sie den Geheimgang und machte sich mit ihrem Team auf den Weg zum Labor.

    • Offizieller Beitrag

    Planet Betazed - Hauptstadt Rixx/Anwesen der Jarots. Außenteam


    Steven folgte der Gruppe und machte sich einige Gedanken zu der Situation, wirklich wohl war ihm bei dieser ganzen Sache immer noch nicht, aber sie hatten einen Job zu erledigen. Als sie endlich ankamen und glücklicherweise, kaum auf Widerstand stießen, kam ihm das noch komischer vor, vielleicht hatten die Cardassianer ja auch einen Hinterhalt gelegt. Oben vor der Bilbliothek standen nur zwei Wachen, die schnell ausgeschaltet wurden, ehe sie dann endlich den Raum betraten und Hannibal die Codes nutzen konnte, die er erhalten hatte. Nachdem die abriegelung abgeschlossen war, konnten sie sich nun ihrer eigentlichen Aufgabe widmen. Er sah kurz zu Hannibal: "Ist es nicht besser wenn wir von zwei Seiten kommen? Dann ist auch die Gefahr geringer, das sie uns beide auf einmal erwischen, falls dies eine Falle sein sollte." Dann wartete er erst einmal die Antwort ab.

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    Planet Betazed - Hauptstadt Rixx/Anwesen der Jarots. Außenteam


    Han schaute zu seinem Ersten Offizier und nickte Ihm zu. "Gute Idee, ich nehme den linken Korridor und Du den rechten." Er deutete auf die Richtiungen die zum Saal führten. Bevor er sich jedoch umdrehte um seinen Weg zu gehen sah er zu Steven rüber. "Bekommst Du das hin? Also bekommst du es hin wenigstens Sie zu betäuben? Ich will so viele wie möglich vor ein Gericht stellen. Oder wir schicken Sie einfach nach Rura Penthe." Han grinste dabei etwas als er diese Worte aussprach und hoffte auch so, Steven, auch wenn nur für eine Sekunde zum schmunzeln zu bringen. Er deutete die restlichen Sicherheitsoffiziere an, sich ebenfalls auf zu teilen in zwei Gruppen. So das Sie auch gleich los gehen konnten.


    Währendessen ist das Team um Ensign T'vana damit beschäftigt zum Labor zu kommen. Erst beim Eingang zum Labor sehen Sie das zwei cardassianische Soldaten vor dem Eingang zum Labor stehen. Von weiten kann man sehen , dass Sie anscheinend dort nichts angerührt haben.

    "Ich finde es beschämend dass man uns vor einen nutzloses Labor abstellen." Schnaufte der eine Soldat, der andere ignorierte Ihn und schaute sich weiter im Gang um. "Hoffentlich kommt bald der Wissenschaftler, ich hasse solche Aufgaben." Beschwerte er sich weiter. "Gib ruhe und mach einfach deinen Dienst." Sprach nun der zweite Soldat, den man anmerkte das er die Nase von seinen Kammeraden voll hatte. Durch die Unterhaltung haben Sie nicht gemerkt, das dass Team um Ensign T'Vana sich angeschlichen hatten und diese jetzt bereit machten, die beiden aus zu schalten.



    • Offizieller Beitrag

    Steven sah zu Hannibal als dieser auf seinen Vorschlag antwortete und er spürte auch, das Hannibals sorgen ernst gemeint waren, aber er hatte sich für diesen Weg entschieden und auch diesen Posten anzunehmen. Auch vorher war ihm bewusst, das er als Arzt in der Sternenflotte auch eine Waffe benutzen konnte und musste, wenn es die Situation erforderte. Von daher sollte es für eigentlich kein Problem sein. Allerdings ging es hier auch um seine Heimat, was es noch einmal zusätzlich schwieriger machte. Er sammelte sich kurz, bevor er Hannibal antwortete.


    " Ja das schaffe ich schon, Ich wusste ja von Anfang worauf ich mich einlasse, als ich der Sternenflotte beitrat. Es ist zwar schwierig den aspekt auszublenden, das es hier zusätzlich um meine Heimat geht, aber ich hätte nicht soviel erreicht bisher, wenn ich Missionen und Aufträge nicht professionell angehen könnte. Wir schaffen das schon." Er nickte dann den Sicherheitsoffizieren zu, die ihn begleiten würden und sah noch einmal kurz zu Hannibal bevor sie dann losgehen würden. "Viel Erfolg."

    • Offizieller Beitrag

    Planet Betazed - Hauptstadt Rixx/Anwesen der Jarots. Außenteam



    Die Gruppen gingen jeweils ihre Wege und das Team um Commander Delacour stößte gleich mit einer Gruppe Cardiassaner zusammen die selber auf Patrouille waren. Aber die Sicherheitsoffizier reagierten schnell und konnten die Soldaten alle schnell aus dem Kampf nehmen, ohne dabei ein Geräusch zu machen. Sie schienen nicht damit gerechnet zu haben, auf Wiederstand zu stoßen. Nun ging die Gruppe ihren Weg weiter und konnten in der Ferne mehrere Phaserschüsse hören. Anscheinend hatte der gute Captain nicht so viel Glück. Oder etwa doch? Denn die Gruppe um Commander Delacour konnten sich von hinten an die Cardiassaner anschleichen die grad den Captain schwer zusetzten.


    Die Gruppe um Captain Jarot hatten nicht so viel Glück gehabt und sie konnten grad noch so in Deckung gehen als mehrere Phaserschüsse in ihre Richtung kamen. "Einglück haben wir uns getrennt." Murmelte Han vor sich hin. Er schaute um die Ecke von Raum wo er in Deckung gegangen ist, und began ebenfalls zu schießen. Hinter den feindlichen Linien sah er die Gruppe von Steven die sich angeschlichen haben um Han zur Hilfe zur eilen.

    Ein Cardiassaner merkte das was von Hinten sich anschlich aber bevor er was sagen konnte, lag er schon bewusstlos auf dem Boden und wurde gleich festgebunden.

    Han schaute zu Steven. "Und wie immer hast du Recht. EInglück habe ich auf dich gehört." Er drehte sich noch um und schaute dabei zum Hauptsaal. "Der Weg ist frei und bestimmt warten die dort auf uns. Wollen wir dies nun zuende bringen?"

  • T'Vana bemühte sich so leise wie möglich fortzubewegen und obwohl ihre eigenen Schritte sowie die ihres Teams für normale Ohren wohl unmöglich zu hören waren, hallten sie in ihrem feinen vulkanischen Gehör so nach, als würden sie sich gerade über einen Boden mit welkem Laub bewegen. Der Korridor zum Labor war zudem noch mäßig ausgeleuchtet, was ihren Hörsinn noch zusätzlich schärfte. Deshalb war es auch kaum verwunderlich, dass sie die cardassianischen Wachen hörte, lange bevor sie sie sehen konnte. Es waren zwei Wachen und sie schienen sich gerade nicht auf das Wesentliche zu konzentrieren, es war also nicht sonderlich schwer nahe genug an sie heranzukommen, um einen platzierten Schuss ansetzen zu können. Die Halb-Vulkanieren gestikulierte ihrem Team an Ort und Stelle zu warten, während sie sich in eine dunkle Nische schlich, um von dort aus ihren Angriff zu starten. Sie presste sich mit dem Rücken an die Wand, schloss für einen Moment die Augen und atmete tief durch. Sie hatte sich die Position der beiden Wachen eingeprägt und wusste genau, was sie zu tun hatte.

    ###Ich habe das Überraschungsmoment auf meiner Seite, ausgehend davon, dass die beiden weiterhin so unaufmerksam sind, habe ich 1,2 Sekunden für einen Zielwechsel ehe einer von ihnen reagieren kann###

    Ein letztes Mal spähte die Wissenschaftlerin in Richtung der Wachen, dann trat sie mit erhobenem Phaser aus dem Schatten hervor und schoss. Sie wartete gar nicht erst darauf zu sehen, ob sie getroffen hatte, sondern nahm sogleich den zweiten Cardassianer ins Visier und betätigte den Auslöser. Im Bruchteil einer Sekunde gingen beide Wachen zu Boden, ohne eine Chance gehabt zu haben auf den Angriff der Halb-Vulkanierin reagieren zu können.

    Für ihre Kameraden war in diesem Moment nicht sichtbar, dass T'Vana erleichtert aufatmete und mit zitternder Hand den Phaser wegsteckte.

    ###Konzentration### ermahnte sie sich und hörte, wie der Rest des Teams aufrückte.

    "Die beiden fixieren und durchsuchen." kommandierte sie knapp und deutete dabei auf zwei Leute ihres Teams. "Sie bleiben hier und bewachen die beiden und den Zugang, der Rset folgt mir."

    T'Vana betrat das Labor und sah sich aufmerksam um. Da sie den ursprünglichen Zustand des Labors nicht kannte, wusste sie auch nicht, ob etwas fehlte oder ob die Versuchsanordnungen verändert worden waren. Jedenfalls deutete bis jetzt nichts darauf hin. Sie nahm den Tricorder zur Hand und prüfte, ob nicht doch unbeabsichtigt irgendwelche Gefahrstoffe entwichen waren. Als das nicht der Fall zu sein schien, wandte sie sich wieder an ihr Team.

    "In Ordnung, stellen wir zunächst einmal sicher, dass alle Zugänge zum Labor durch uns gesichert sind, dann beginnen wir damit die Daten zu sichern und für den Transport vorzubereiten."

    Als das erledigt war bewegte sie ihre Hand zum Kommunikator, zögerte jedoch einen Moment.

    ###Wer verdammt noch mal soll dieser Wissenschaftler sein, von dem die beiden gefaselt haben?### Dieser Gedanke ließ sie nicht los. Vielleicht wusste Hannibal mehr darüber? Liebend gern hätte sie die Cardassianer dazu befragt, aber die waren für die nächsten Stunden außer Gefecht gesetzt und schließlich konnte sie nicht so lange warten, bis die Dornröschen aus ihrem Schlummer erwachten.

    Mit einem leisen Seufzer betätigte sie den Kommunikator und erstattete Bericht.

    ***T'Vana an Jarot. Das Labor ist gesichert. Anscheinend soll sich ein Wissenschaftler auf dem Weg hierher befinden, ich kann allerdings nicht sagen, ob er sich im Gebäude befindet oder wo sein genauer Aufenthaltsort ist.****

    Sie sah sich kurz im Labor um, konnte jedoch nichts entdecken, was für einen cardassianischen Wissenschaftler von Bedeutung sein könnte.

    ***Captain, gibt es hier irgendetwas, dessen Schutz ich besondere Priorität einräumen muss?*** fragte sie vorsichtshalber nach.

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    Nachdem Steven bestätigt hatte, dass er bereit wäre wollten beide in dem Moment los gehen als der Kommunikator von Han los ging und beide die Ansage hörten.

    ***Ensign T'Vana, nehmen Sie einfach alles mit. So bald wir das Haus wieder aufgeschlossen haben, können Sie alles aus dem Labor auf die Roddenberry beamen lassen.***


    Nachdem Han die Bestätigung bekommen hatte, konzentriete er sich nun auf die Hauptaufgabe. Den Wissenschaftler der Cardiassaner wird entweder im Hauptsaal sein oder er ist noch nicht im Haus gewesen. Wie auch immer, dem Team lief die Zeit davon. Also machte Han sich zusammen mit Steven auf und beide schlichen sich leise in den Hauptsaal ein und versteckten sich jeweil hinter den Säulen. Mann sah wie 5 Soldaten der Cardiassaner die Geiseln im Auge behielten und einer lief zwischen den Geiseln hin und her.


    "Sehr veehrten Damen und Herren. Ach ja ich vergas, die Männer haben hier nichts zu sagen. Welche Schande aber auch." Er schmunzelte und trat jemand bei Seite, nur wer das war, konnte man von Oben leider nicht erkennen. "Falls Sie es noch nicht wussten, ich bin Gul Rasion, die rechte Hand von Gul Rachet. Unser glorreicher Anführer hat die Sternenflotte überrant und deren Verteidiung vernichtet. Es wird also niemand kommen um euch zu helfen." Er schaute in die Runde und rieb sich die Hände. "So. Und jetzt sorgen wir dafür das Betazed sich von der Sternenflotte abkapselt und sich dem Cardassianischen Imperium anschließt. Also, wärt so freundlich und alle Häuser hier zu unterschreiben, dann können alle danach in Ruhe nach Hause gehen und Ihr Leben behalten. Na wer will als erstes?"


    Niemand von den Geiseln bewegte sich und alles war ruhig. Han sah zu Steven und deren Team an Sicherheitsoffizieren. Als alle mit einem Nicken bestätigen das Sie bereit sein, kam Han aus dem Schatten und begann auf die Soldaten zu schießen.

    "Gul Rasion, SIe haben sich aber sehr verschätzt."

  • ***Einfach alles mitnehmen...verstanden, Ende*** T'Vana trennte die Verbindung und sah sich langsam im Labor um. Hier standen bestimmt hunderte von Reagenzien rum, einige von ihnen offen. Die Wissenschaftlerin konnte bestenfalls erahnen, was sich in den Behältern befinden sollte, für ausschweifende Analysen war einfach keine Zeit. Anhand der Aufzeichnungen, die für sie offen zugänglich waren, versuchte sie die verschiedenen Probenbehälter richtig zuzuordnen und zu katalogisieren. Dann markierte sie sie mit einem elektronischen Code, damit sie in den richtigen Bereich transportiert werden würden. Als das erledigt war widmete sie sich den gespeicherten Daten und sämtlichen restlichen Aufzeichnungen, die auf die Roddenberry verbracht werden sollten.

    T'Vana und ihr Team kamen den Umständen entsprechend gut voran, als ihre Aufmerksamkeit durch Geräusche aus einem anderen Bereich des Gebäudes geweckt wurden. Die Halb-Vulkanierin neigte ein wenig den Kopf zur Seite, um die Geräusche identifizieren zu können.

    "Phaserschüsse." antwortete sie einem der Sicherheitsoffiziere, der sie fragend ansah. "Offenbar hat der Captain mit Befreiung der Geiseln begonnen." sagte sie mit ruhigem Ton. Innerlich war sie jedoch bei weitem nicht so ruhig, wie sie nach außen hin ausstrahlte.

    "Wollen Sie nicht nachfragen, ob der Captain Hilfe benötigt?" fragte der Offizier nach, doch T'Vana schüttelte den Kopf.

    "Der Captain ist durchaus in der Lage seine Situation selbst zu beurteilen, sollte er Hilfe benötigen, wird er sich melden." erwiderte sie nüchtern. "Außerdem haben wir einen Auftrag. Unsere Arbeit ist hier noch nicht abgeschlossen. Wir helfen dem Captain am ehesten, indem wir unsere Aufgabe zügig und sorgfältig beenden." Offenbar gab sich der Sicherheitsoffizier mit der Antwort zufrieden, da er nur knapp nickte und dann seine ursprüngliche Arbeit wieder aufnahm.

    Als der Mann aus T'Vanas Sichtfeld verschwunden war seufzte sie leise. Sie hatte ihrem Captain damit mehr Vertrauen geschenkt, als die Logik ihr in dieser Situation gebot und sie hoffte inständig diese Entscheidung nicht zu bereuen.

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    Gul Rasion schaute auf als Han aus dem Schatten erschien und drei von den fünf Soldaten schon betäubte. Die anderen beiden Soldaten wurden von Steven betäubt mit schnellen und präzisen Schüsse.

    "Ahhh, die Föderation hatte wohl ein Ass im Ärmel, wer hätte das Gedacht. Sagen Sie mir Captain, mit wem ich das vergnügen habe?“


    Han stellte sich in seine vollen Größe hin und sagte, "Ich bin Captain Hannibal Jarot, kommandierender Offizier der USS Roddenberry.“ Han grinste nur als Gul Rasion den Name erkannte. „Ach noch ein Jarot und dann auch noch Captain in der Sternenflotte. Ich applaudiere Ihnen, aber das wird Ihnen nicht viel bringen.“ Han schaute sich um und die Situation sah eindeutig aus. "Sie scheinen was auf den Augen zu haben werter Gul, weil so wie ich das sehe, haben wir die Oberhand.“


    Während Han am Reden war, kam der Gul immer näher nur um dann Han anzugreifen. Es ging ein paar Minuten hin und her, die Fäuste flogen und Han so wie der Gul hatten jeweils schon ein blaues Auge. Han konnte einen Schlag abblocken und schlug zurück. Der Schlag war so hart das der Gul gleich bewusstlos zusammen klappte. Steven kam schnellen Schrittes zu Han rüber und brüllte noch zu den Sicherheitsoffizieren, dass Sie Gul Rasion festbinden sollen.

    "Du und dein Dickschädel. Beim nächsten mal, erschieß den Idioten einfach.“ Steven nahm sein Med.-kit zur Hand und kümmerte sich um das blaue Auge und die aufgeplatzte Wunder auf der Nase von Hannibal.

    "Du weißt doch Steven, ich habe ja eh nicht viel zu sagen, also lass mir diese 5 Minuten.“ Er lachte los und Steven haute Han einfach nur auf den Hinterkopf. "Ey, ich bin dein KO vergiss das nicht.“

    "In Moment bist du nicht mein KO sondern mein Patient. Also sei Ruhig.“ Steven kümmerte sich weiter um die Wunden während sich die Sicherheitsoffiziere um die Geiseln kümmerte und diese von deren Fesseln befreiten.


    In der zwischen Zeit bekam Hannibal die Nachricht, dass alle feindlichen Soldaten in Gewahrsam genommen worden sind und das der Planet vom Einfluss der Cardassianer befreit wurde. Steven und Hannibal atmeten erleichtert auf und nun konnte Commander Jeasa Jarot die Kodes eingeben damit das Haus wieder entriegelt werden kann.

    Nachdem dies passiert ist, wurden nach und nach die gefangenen Cardassianer auf die Kennedy, Aberdeen und Blind Guardian gebeamt.


    ***Captain Jarot an Ensign T’Vana. Sie können nun alles auf die Roddenberry beamen lassen. Das Anwesend wurde durch die Kodes von Commander Jarot frei gegeben.


    Steven wies die restlichen Sicherheitsoffiziere an, noch das restliches Haus zu durchsuchen um wirklich sagen zu können, dass niemand Fremdes sich mehr hier aufhielt.

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    Planet Betazed - Hauptstadt Rixx/Anwesen der Jarots. Außenteam


    Das Team um Ensign T'Vana packt im Labor alles ein was Sie sehen können, nach und nach werden die Kisten auf die Roddenberry gebeamt, wo diese gleich in das Labor auf der Roddenberry gebracht werden. Ein junger Ensign von der Sicherheit geht auf Ensign T`Vana zu. "Ma´am, wir haben fast alles zusammen gepackt und auf die Roddenberry hoch beamen lassen." Er schaut sich noch mal im Labor um. "Wir brauchen noch ca. eine Stunde bis wir mit allem hier fertig sind Ma´am." Er überreichte Ihr ein Pad wo schon ein groß Teil katalogisiert worden ist.


    Wärendessen im Hauptsaal, ist Captain Jarot noch damit beschätigt, Informationen aus Gul Rasion zu bekommen, bevor dieser auf die Blind Quardian gebeamt wird. "Was wollten Sie mit dieser Belagerung bezwecken, und gerade Betazed?" Gul Rasion schaute Han an und fing an zu grinsen. "Wo bleibt denn der Spaß, wenn ich Ihnen das verraten würde?" Antwortete er sehr arrogant. "Fragen Sie am besten Gul Ratchet, was we mit Betazed vor hat. Dies war ja auch sein Plan und was für ein guter Plan dies war. Nur hatte er nicht mit einem Captain wie Sie anscheinden gerechnet. Aber egal! Gul Ratchet wird noch seine Pläne in die Tat umsetzten...Captain." Sprach Gul Rasion verachtend zu Hannibal. "Und wenn er dies tut, werden Sie ihn auch noch dabei helfen."


    Han schaute wutentbrannt den Cardiassaner an. "Ich würde niemals jemand Helfen, der die Föderation schaden zufügen will." Steven beobachtete das ganze und man sah ihm leicht an, dass er diesen Gul am liebsten erdrosseln würde. Gul Rasion fing an zu lachen. "Das werden wir noch sehen mein lieber Captain. Das werden wir noch sehen. Und nun habe ich Ihnen nichts mehr zu sagen. Grüßen Sie Gul Ratchet von mir wenn Sie Ihn sehen." Gul Rasion drehte sich von Han weg und zeigte so das dass Gespräch beendet war von seiner Seite. Han wollte noch mal den Gul ansprechen als Steven ihn vom Gul weg zog. "Lass es Han, du wirst nichts mehr aus ihm raus bekommen." Grad als Steven was noch sagen wollte, kam die Gruppe von Sicherheitsoffiziere zurück und meldeten das sich niemand mehr im Hause befindet aber das man mehrere Leichen im Garten gefunden hätte. Steven nickte dem Offizier zu und sah zu Han rüber. Er konnte seine Gedanken zwar nicht Lesen aber er kannte ihn lange genug um zu Wissen, was Ihm grad durch den Kopf ging. "Keine Sorge Han. Du würdest niemals dem Feind helfen. Dafür müsste man dir einer Gehirnwäche unterziehen damit du was sagst." Steven legte ein Hand auf die Schulter von Han und beide gingen gemeinsam in den Garten um die Toten zu identifizieren.

  • Nachdem Hannibal T'Vana bestätigt hatte, dass das Anwesen wieder freigegeben war, fing sie unverzüglich damit an alles an Bord der Roddenberry beamen zu lassen. Da das Labor relativ groß und äußerst großzügig ausgestattet war, würde dieser Vorgang einige Zeit in Anspruch nehmen. Schließlich reichte es nicht, den Inhalt des Labors einfach auf die Roddenberry zu beamen, das Material musste noch an die richtigen Bereiche verteilt werden.

    Schließlich kam ein Ensign der Sicherheit auf die Halb-Vulkanierin zu und berichtete ihr, dass es noch etwa eine Stunde dauern würde, bis alles auf das Schiff verbracht sein würde. Er überreichte ihr ein PADD, T'Vana nahm es an sich und las sich den Bericht durch.

    "In Ordnung, geben Sie mir Bescheid, wenn die letzten Transporte anstehen. Ich werde den Captain aufsuchen und Bericht erstatten."

    Da das Anwesen und die Umgebung nun gesichert waren, sah die Wissenschaftlerin keine Notwendigkeit mehr darin im Labor zu bleiben. Alle Gegenstände waren katalogisiert, den Abtransport konnte sie also ruhigen Gewissens ihrem Team überlassen. Zum Schluss würde sie dann noch einmal überprüfen, dass wirklich alles an Bord geholt und nichts zurück gelassen worden war.

    T'Vana begab sich zunächst zurück in die Eingangshalle, wo man gerade die letzten Gefangenen wegbrachte. Ein Sicherheitsoffizier hatte vor der Eingangstür Posten bezogen, die Halb-Vulkanierin ging auf ihn zu und sah sich noch einmal kurz um. Von Hannibal und Steven war nichts zu sehen.

    "Befindet sich der Captain noch im Anwesen?" fragte sie den Mann, der zu Hannobals Team gehört hatte. Doch dieser schüttelte nur knapp den Kopf.

    "Nein, Ma'am. Er befindet sich mit Commander Delacour im Garten des Anwesens. Wir haben dort Leichen gefunden."

    T'Vana zog eine Augenbraue hoch, das hörte sich nicht gut an. War diese ganze Befreiungaktion am Ende etwa umsonst gewesen? Sie nickte dem Sicherheitsoffizier knapp zu.

    "Danke, ich finde den Weg alleine hinaus."

    T'Vana verließ das Gebäude, den Garten zu finden war nicht sonderlich schwer und als sie um eine Biegung kam sah sie Hannibal und Steven bereits an einigen leblosen Körpern stehen. Die Halb-Vulkanierin ging auf die beiden zu und blieb etwa einen Meter vor ihnen stehen. Sie sah kurz auf die Toten und anschließend zu Hannibal. Ihrem Gesichtsausdruck war nicht zu entnehmen, was sie gerade dachte oder fühlte und das war für den Moment auch ganz gut so.

    "Das Labor ist in 54 Minuten geräumt. Alle Laborgegenstände und Dateien wurden katalogisiert." sagte sie emotionslos. "Meine Anwesenheit ist dort erst einmal nicht erforderlich."

    Sie neigte den Kopf ein wenig, blickte abwechselnd zwischen Hannibal und Steven hin und her. Ihr war bewusst, dass das Ganze hier den beiden sehr nahe gehen musste und sie konnte noch nicht einschätzen, inwieweit das das Urteilsvermögen der beiden beeinträchtigen würde. Sie blickte noch einmal auf die Toten. Wer sie auch waren, ihre Leben waren verschwendet worden und das war eine äußerst bedauerliche Tatsache.

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    Planet Betazed - Hauptstadt Rixx/Anwesen der Jarots. Außenteam


    Han rieb sich mit einer Hand über das Gesicht und seufzte laut. "Sie hat vieles Verdient aber sicherlich nicht das.“ Er schüttelt seinen Kopf und schaute zu Steven. "Und ich habe ihr noch angedroht, Sie nach Rura Penthe zu verfrachten.“

    Er ging ein wenig bei Seite und setzt sich auf die nahe gelegene Bank. Han bemerkte den Blick von Ensign T’Vana und antwortete Ihr. "Das ist Johanna Laurent und Sie ist die Cousine von Fleet Captain Lexa Jarot. Sie wurde zwar von der Familie verstoßen aber dieser Tod wird trotzdem schmerzhaft sein für jemand anderes.“ Er schaute zu Steven und wusste nicht wie er seiner Imzadi sagen sollte, dass Ihre Mutter von Cardassianer getötet worden ist.


    Steven ging zu Han rüber und setzte sich neben Ihn hin. "Jaesa wird es sicherlich schon wissen. Sie wird spüren das was nicht in Ordnung ist. Und wenn Sie hierherkommt, müssen wir darauf vorbereitet sein.“ Kaum hatte Steven den Satz zu ende gesprochen, kam auch schon Jaesa an. Han versuchte ihr den Weg zu versperren aber Sie schaute Ihn nur mit einem spezifischen Blick an und Han ließ Sie durch. Jaesa stand regungslos vor der Leiche Ihrer Mutter. "Jaesa, es tut mir leid" Sprach Han durch die Imzadi-Verbindung zu ihr aber Jaesa ignorierte Ihn einfach. Als er seine Hand auf die Schulter von Jaesa legte um Sie von hier weg zu drehen, spürte er alle Emotionen die in Jaesa herrschte, auf ein Mal. Eher es wusste was Ihm geschah, wurde er durch die Telepathie von Jaesa gegen die nächste Mauer geschleudert und blieb dort benommen liegen. Steven war hin und her gerissen und versuchte mit Jaesa zu sprechen. Sie hielt aber nur eine Hand hoch und sagte, "Sage nichts Steven. Hannibal und die verdammten Cardassianer sind am Tot dieser Leute Schuld.“ Sie atmete ein paarmal tief ein und aus. "Die Cardassianer sind schuld, weil Sie einen Rachefeldzug gegen die Föderation machen wollten und Hannibal ist schuld, weil er anstatt Sie gleich zu bekämpfen, erst es mit Diplomatie versucht hat. Immer nur Reden, Reden, Reden. Sieht euch alle an was Reden gebracht hat. Mein Zuhause wurde angegriffen, Familie von mir, wurden getötet.“ Jaesa war wütend und drehte sich von allen weg. "Ich muss mich um wichtige Angelegenheiten kümmern. Und Steven, sag Hannibal das ich ihn erst mal nicht sehen oder hören will.“ Jaesa ging zurück in das Haus und Steven ging zu Han rüber um Ihn mal wieder zu verarzten.


    Als Han wieder auf den Beinen war, bedankte er sich bei Steven und sprach zu Steven und Ensign T’Vana. "Ich gehe zurück auf die Roddenberry. Steven du übernimmst hier erst mal. In zwei Stunden will ich wieder alle auf dem Schiff haben. Ich muss mich mit dem Oberkommando in Verbindung setzten.“ Danach aktivierter er seinen Kommunikator und ließ sich wieder auf die Roddenberry beamen.



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    T’Vanas Blick ging wieder zu Hannibal, als er schließlich das Wort ergriff und sich an Steven wandte. Es war offensichtlich, dass er eine der Toten gut kannte, aber das erklärte bis jetzt noch nicht, warum er scheinbar nur über ihren Tod so betroffen war und die anderen Toten so gut wie gar nicht beachtete. Schweigend beobachtete sie Hannibal, als er sich schließlich auf eine Bank setzte und T’Vana erklärte, was es mit der Toten auf sich hatte. Das hieß also, dass Fleet Captain Jarot eine Angehörige zu betrauern hätte, wie so viele andere heute. Aber wer sollte die andere Person sein, von der Hannibal sprach?


    Schließlich setzte sich Steven neben Hannibal auf die Bank und brachte einen neuen Namen ins Spiel, der T’Vana irgendwie bekannt vorkam. War das nicht die Frau des Captains? Dass die beiden Männer die Halb-Vulkanierin bei ihrem Gespräch außen vor ließen, störte sie nicht im geringsten. Sie hatte nicht die Absicht sich in Familienangelegenheiten einzumischen, das sollten die beiden gefälligst selber klären.


    Schließlich tauchte besagte Jaesa am Ort des Geschehens auf. Dass sie die Wissenschaftlerin geflissentlich ignorierte war in diesem Moment nur allzu verständlich, schließlich hatte sie gerade eine Angehörige verloren und das auf eine sehr brutale Art und Weise. T’Vana wusste auch nicht, was sie jetzt großartig hätte sagen können. Ihrer menschlichen Hälfte tat es schon leid, dass die Familie Jarot persönliche Verluste hatte hinnehmen müssen, aber andererseits gab es gerade tausende Familien auf Betazed, die ein ähnliches Schicksal erleiden mussten. Ihr ohnehin schon eher geringes Mitgefühl hielt sich also in überschaubaren Grenzen. T’Vana hielt sich also zurück, im Moment blieb ihr nichts anderes übrig als die Szenerie zu beobachten und abzuwarten. Es war schließlich Hannibal, der zu seiner Frau rüberging und ihr eine Hand auf die Schulter legte. Das gegenseitige Schweigen interpretierte die Halb-Vulkanierin zunächst als Ausdruck der Trauer, doch dann wurde der Captain wie von Geisterhand gegen eine nahe Mauer geschleudert und blieb dort regungslos liegen.


    „CAIPTAIN!“


    T’Vana schnappte nach Luft und war in wenigen Sätzen bei ihrem kommandierenden Offizier, während Steven versuchte auf Jaesa einzureden. Die Wissenschaftlerin zog ihren Tricorder heraus und begann einen oberflächlichen Scan. Auch wenn sie nicht damit rechnete, dass Hannibal ernsthaft verletzt worden war, hatte sie diese Aktion überrascht und ihren Körper für einen Moment in physischen und psychischen Aufruhr versetzt. Während sie ihren Scan fortsetzte hörte sie, was Jaesa zu Steven sagte. Die Betazoidin war emotional kompromittiert, soviel stand fest, denn ihre Worte waren angefüllt mit Beschuldigungen und Vorwürfen. T’Vana dachte gar nicht erst darüber nach, inwieweit Jaesas Behauptungen der Wahrheit entsprachen.


    ###Letztendlich werden Kriege immer am Verhandlungstisch beendet, nicht auf dem Schlachtfeld### dachte sie, als Jaesa sich abwandte und ging. Die Halb-Vulkanierin überließ Steven die weitere Behandlung des Captains und fragte sich indes erneut, was sie hier eigentlich verloren hatte.


    Es dauerte zum Glück nicht lange, bis Hannibal wieder auf den Beinen war, doch er machte auch keine Anstalten noch länger zu bleiben. Nachdem er Steven das Kommando übertragen hatte und sich auf die Roddenberry zurückbeamen ließ, sah T’Vana ihm mit hochgezogener rechter Augenbraue nach.


    ###Was zum Teufel ist mit dieser Familie nicht in Ordnung?### dachte sie sich, verschränkte die Arme vor der Brust, schloss ihre Augen und seufzte einmal laut hörbar auf. Dann sah sie zu Steven, ihr Blick war dabei leicht verärgert, denn bei allem, was bisher passiert war, kam es ihr so vor nur als Anhängsel mitgeschliffen worden zu sein. Ihre Informationen waren bestenfalls unzureichend und sie beabsichtigte keinesfalls es bei diesem Zustand zu belassen.


    „Commander, ich schlage vor, dass die Sicherheit den Tatort absichert und die Leichen an die örtlichen Sicherheitskräfte übergibt.“


    Sie drehte sich nun vollständig zu Steven um und verschränkte ihre Arme hinter dem Rücken.


    „So wie ich das sehe, ist unsere Aufgabe hier erfüllt.“ Sagte sie mit kühlem Ton. „Es bleibt nur abzuwarten, bis die restlichen Gegenstände aus dem Labor auf die Roddenberry gebeamt wurden. Alles andere ist nicht mehr unsere Angelegenheit.“ Fuhr sie fort. „Vielleicht wäre jetzt der passende Moment, mir zu erklären, was hier überhaupt vor sich geht und damit meine ich nicht, was in den spärlichen Berichten des Flottenkommandos steht.“ T’Vanas Körperhaltung entspannte sich etwas und auch ihre Gesichtszüge wurden etwas weicher, ein Zeichen für Steven, dass die Halb-Vulkanierin auf seiner Seite stand.


    „Ich weiß, dass ich neu bin und aufgrund meines Ranges bei weitem noch nicht so viel Erfahrung aufweisen kann wie Sie. Dennoch, ich bin ihr leitender Wissenschaftsoffizier und gehöre auch zu Ihrem Führungsstab. Es wäre für uns beide von Vorteil, wenn Sie mich mehr in Ihre Arbeit einbinden würden. Nur so kann ich meine Fähigkeiten am effizientesten in Ihren Dienst stellen.“


    T’Vana schob ihren rechten Arm nach vorne und zeigte Steven ihre geöffnete Handfläche, während sie ihren linken Arm an ihrer Seite hängen ließ, was als deutliches Angebot der Zusammenarbeit zu verstehen war.


    „Die Entscheidung liegt ganz bei Ihnen, Commander.“


    T’Vana hatte keinerlei Interesse daran, Ärger zu machen oder unangenehm aufzufallen, aber sie machte auch sehr deutlich, dass sie ihre Rolle als Führungsoffizier ernst nahm und auch entsprechend ernst genommen werden wollte, nur hatte sie bisher nicht den Eindruck bekommen tatsächlich ernst genommen zu werden und das war ein Umstand, der sich ihrer Ansicht nach unverzüglich ändern musste.